Münsingen
 

 

 



 

 
 
 
WLAN oder drahtloses Netzwerk

Wie gefährlich oder wie schädlich ist ein WLAN? Diese Frage wird oft gestellt. Eine Langzeitstudie über Gesundheitsschäden gibt es im Moment noch nicht. Der Informationsstand ist ungesichert. Einige Studien lassen vermuten, dass eine „gesundheitsbeeinflussende“ Wirkung durch elektromagnetische Strahlungen nicht ausgeschlossen werden kann, doch lässt sich über das Mass der Schädlichkeit nichts Genaues sagen.

Man vergisst dabei, dass die Mikrowelle zuhause, das drahtlose Telefon, der Fernseher oder das Handy ebenfalls strahlen. Und wenn man in einem Wohnquartier einen neuen Computer installiert, sieht man in der Regel ein halbes Dutzend WLANs von Nachbarn. Es ist also ein Trugschluss, dass man ohne WLAN keinen Elektrosmog im Hause hat.

Um in Zahlen zu sprechen: Ein Handy sendet mit bis zu 2 Watt, eine ältere Mikrowelle kann eine Leistung von bis zu 1 Kilowatt abstrahlen. Bei einem WLAN sind das maximal 100 Milliwatt.

Dazu kommt, dass man sein Handy direkt am Körper trägt, während der Accesspoint in der Regel ein paar Meter entfernt ist. Die Leistung fällt in der dritten Potenz der Entfernung zum Sender ab. Während man also beim Handy praktisch die volle Leistung abbekommt, ist die Strahlung eines WLANs in 5 Metern Entfernung kaum noch messbar, Faktor 10'000 mal schwächer.

Wenn man seinen Accesspoint nicht gerade unter dem Bett hat, kann davon ausgehen, dass die Gefahr einer möglichen Gesundheitsschädigung sehr gering ist.

 

 

 

 

 

 
 
 

 


Grundsätzlich gibt es also drei Möglichkeiten, Computer und Drucker im Haus miteinander zu vernetzen. Die einfachste und günstigste ist im Moment das WLAN.

Aber es gibt ja die Möglichkeit, des LANs, das heisst, dass man alles verkabelt.

Und wo das nicht möglich oder zu teuer ist, kann man die Geräte mit PowerLine durch das vorhandene Stromnetz miteinander verbinden.